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ESOTERA 2000
Dieses Gefühl wird, obwohl es
so scheint, nicht von einem "anderen" verursacht. Der "andere"
erinnert uns nur daran, dass wir uns von der fundamentalen, ewigen Quelle der
Liebe getrennt fühlen. Dass wir uns ungeliebt, wertlos fühlen, ist Ausdruck
unseres mangelnden Vertrauens in das, was wir wirklich sind: großartige
Lebewesen. Weil wir uns aber genau das verweigern, verweigern wir es auch
anderen. Weil wir uns selbst Liebe verweigern, können wir auch andere nicht
bedingungslos lieben. Geliebt zu werden gibt uns ein Gefühl der Sicherheit und
der Kontrolle. Wenn wir uns ungeliebt fühlen, fühlen wir uns also auch
machtlos und versuchen deshalb, andere zu kontrollieren. Das Gefühl der
Ohnmacht ist meine zweite Kategorie: "Mangel an Einfluss". Mit diesen
Hauptkategorien lassen sich auch unklare, verworrene oder gemischte Gefühle
erfassen. Und wir können auf ihrer Grundlage die Gefühle, die einem Energie
rauben, weiter differenzieren: in Hoffnungslosigkeit, Schmerz/Trauer, Angst,
Schuld, Habenwollen, Wut und schließlich Arroganz. Starke verdängte Wut führt
zu Depressionen. Trauer, die nicht ausgedrückt wird, wird zu Wut. Werden die
Energie raubenden Gefühle transformiert, werden sie zu Mut, Akzeptanz, Harmonie
und bedingungsloser Liebe. Es gibt natürlich viele Worte für Gefühle, aber
meiner Meinung nach sind alle Variationen dieser elf Themen. Wie funktioniert
nun "Feeling Dissolve"©? Wir spüren ein Gefühl irgendwo unangenehm
in oder um unseren Körper. Wir lokalisieren dieses Gefühls-Etwas in oder um
den Körper, und wir machen es greifbarer, indem wir ihm eine imaginierte Form
geben. Diese imaginierte Form kann irgendein Objekt mit einer bestimmten Größe
und Beschaffenheit sein oder ein Gefäß mit einem bestimmten Inhalt (s. Kasten
S. xx). Es kann groß oder klein sein, eine bestimmte Farbe haben, sich schwer
oder undurchdringlich anfühlen, auch riechen, schmecken oder klingen. Man
bleibt mit der Aufmerksamkeit bei dem Bild: Seine Schwingung, seine energetische
Beschaffenheit wird wahrgenommen. Dann wird es mit Hilfe der Hände, ähnlich
wie bei Therapeutic Touch, in einer Art hinausfegender Bewegung aus dem
Energiesystem gekehrt. Durch dieses Hinausstreichen, weg von der Region, in der
es ursprünglich lokalisiert war, wird das an das Bild gebundene Gefühl auf
Dauer aus dem Körper befördert. Das Bild wird dabei beobachtet, bis es
verschwunden ist. Dann lässt man den leeren Platz, der zurückbleibt, sich mit
Licht füllen (s. Kasten). Paradoxerweise braucht man Feeling Dissolve umso
weniger, je mehr man es anwendet. Das Leben wird klarer, freudiger, harmonischer,
Bedürftigkeit verschwindet und macht der Zufriedenheit Platz. Indem wir den
Gefühlskörper meistern, gewinnen wir Zugang zu Weisheit und Klarheit. Wir
machen sozusagen den Weg frei für bedingungslose Liebe. Der feinstoffliche
Körper, der für unsere Gesundheit zuständig ist, funktioniert besser, und die
Fähigkeit, uns selbst zu heilen, wird enorm gesteigert. Es ist fast ein Wunder,
dass wir uns auf solch eine sanfte, relativ einfache Weise verändern können.
©Der Name der Methode ist gesetzlich geschützt |
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Die
elf Schritte des "Feeling Dissolve"©
1. Den Auslöser identifizieren Ist heute
oder kürzlich irgendetwas geschehen, das mich bedrückt? Ist ein Mensch oder
eine Situation anders, als ich es will?
2. Das Gefühl erkennen Ist es ein
Gefühl mangelnder Liebe - dass ich mich irgendwie verletzt oder nicht
akzeptiert fühle? Oder ist es ein Gefühl der Ohnmacht - dass ich einen
Menschen oder eine Situation anders haben will, als sie sind?
3. Das Gefühl lokalisieren Ist es in
meinem Körper oder außerhalb?
4. Kreative Imagination einsetzen Wie
würde das Gefühl aussehen? Wenn es ein Gefäß wäre, was wäre der Inhalt?
Ist es groß oder klein? Solide oder durchscheinend? Hart oder weich? Dick oder
dünn? Schwer oder leicht? Dunkel oder hell? Hat es eine Farbe? Oder ist es ganz
anders? Vielleicht ist es nur ein Vibrieren, kein Bild, kein Geruch, nicht
einmal eine geometrische Form. Egal, wie es sich anfühlt, richten Sie Ihre
Aufmerksamkeit darauf.
5. Auf das Gefühl achten Bleiben Sie mit
Ihrer Aufmerksamkeit bei dem Gefühl.
6. Sich fragen: Möchte ich es festhalten?
Die Antwort dürfte Nein sein. Indem wir ein Bild, eine Form für das Gefühl
materialisieren, beobachten wir es, erkennen es an, erkennen, dass wir es haben.
Der Zweck der Übung ist nicht, das Gefühl loszuwerden, obwohl das Resultat ist,
dass es sich auflöst.
7. Das Gefühl auflösen Mit Hilfe der
Hände machen Sie fegende, ausstreichende Bewegungen, bis das Bild verschwunden
ist. Die Hände zu benutzen, ist vor allem am Anfang sinnvoll und bei besonders
undurchdringlichen Gefühlen. Versuchen Sie, die Vibration zu fühlen, während
Sie streichen: Fühlt es sich stechend, klebrig, kalt, heiß an ? oder ganz
anders? Wenn das Gefühl zu groß oder zu undurchdringlich ist, reiben Sie Ihre
Hände, als würden Sie es zerreiben.
8. Den leeren Raum mit Licht füllen
Füllen Sie den leeren Raum, wo das Gefühl saß, mit Licht ? betätigen Sie
einen Schalter, lassen Sie eine Kerze, die Sonne, einen Scheinwerfer leuchten.
Falls das nicht geht, gibt es blockierende Gefühle - beginnen Sie von vorn.
9. Prüfung Wie fühlt sich die
Situation jetzt an? Wenn Sie einen Zustand des Akzeptierens gegenüber der
Person oder Situation gefunden haben, fühlen Sie sich vielleicht entspannter,
selbstbewusster, gelassener, haben einen neuen Blick auf die Situation.
10. Wenn ein neues Gefühl auftaucht,
wiederholen Vielleicht haben Sie das schon getan, weil der leere Raum sich nicht
mit Licht gefüllt hat. Manchmal taucht aber auch bei der Prüfung ein neues
Gefühl auf, und Sie beginnen von vorne.
11. In den Körper spüren Kommt ein
tiefer Seufzer? Kann ich tiefer atmen? Fühle ich mich entspannter? Friedlicher?
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Tipps und Infos
Angebote zu "Feeling Dissolve"© in den kommenden Monaten: 30. Januar,
19.30 Uhr: Vortrag "Emotionale Schmerzen durch ,Feeling Dissolve' heilen";
31. Januar ? 3. Februar: Workshop "Vom Herzen durch die Hände". Ort:
Haus Ohlenbusch, Viehland 5, 27726 Worpswede, Tel. 04791/2875, Fax 6653. 6.
Februar, 19.30 Uhr: Vortrag "Feeling Dissolve". Ort: Psychologische
Buchhandlung, Haimhauserstr. 5, 80802 München. 7. Februar, 20.15 Uhr: Vortrag
"Therapeutic Touch"; 8. ? 11. Februar: Workshop "Vom Herzen durch
die Hände". Ort: Zentrum Metafor, Nikolaiplatz 1, 80802 München, Tel.
089/347533, Fax 349081. 8. März, 19.30 Uhr: Vortrag "Therapeutic
Touch"; Workshop "Therapeutic Touch" am 9./10. sowie am 12./13.
März. Ort: Buchhandlung im Licht, Oberdorfstr. 28, CH 8924 Zürich, Tel.
0041/1/262686. 3. ? 7. April: Workshop "Feeling Dissolve und Therapeutic
Touch". Ort: Kiental (Schweiz), Kientaler Hof, Tel. 0041/33/6762676, Fax
6761241.
Literatur: "Feeling Dissolve" ist
beschrieben in Maud Pollocks Buch "Vom Herzen durch die Hände",
Lüchow Verlag 24,00 Euro
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